07 May 2026, 16:29

Henkel stemmt sich gegen Millionenkosten – doch Verbraucher könnten 2026 zahlen

Graphik mit zwei sich überschneidenden Linien, die mit 'Inflation' (blau) und 'Phillips' (rot) beschriftet sind.

Henkel stemmt sich gegen Millionenkosten – doch Verbraucher könnten 2026 zahlen

Henkel kämpft mit steigenden Materialkosten, die dem Konzern bereits Hunderte Millionen Euro zusätzlich belasten. Das Unternehmen hat zwar in seiner Industriesparte die Preise angehoben, zeigt sich aber zurückhaltend, die höheren Kosten an die Verbraucher weiterzugeben. Vorstandschef Carsten Knobel warnt, dass bis 2026 weitere Erhöhungen notwendig werden könnten.

Die Materialausgaben von Henkel sind im hohen einstelligen Prozentbereich gestiegen, was den Konzern zwischen 400 und 500 Millionen Euro extra kostet. Um dies auszugleichen, hat das Unternehmen die Preise in den Bereichen Klebstoffe und Industrie bereits angepasst. Doch die Konsumgütersparte stellt eine größere Herausforderung dar, da viele Haushalte unter finanzieller Belastung leiden.

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Aktuell prüft Henkel gezielte Preiserhöhungen für neue Verbraucherprodukte. Gleichzeitig verhandelt der Konzern Lieferantenverträge neu und passt die Marktpreise dort an, wo es möglich ist. Knobel betont, dass die Prognose der künftigen Kosten schwierig bleibt – langfristige Pläne seien daher unsicher.

Obwohl kurzfristig keine Preiserhöhungen für Verbraucher feststehen, schließt Knobel sie für 2026 nicht aus. Er warnte, dass bei anhaltendem Kostendruck weitere Anpassungen unvermeidbar werden könnten.

Henkel balanciert zwischen Kostenkontrolle und der Gefahr, die Last auf die Verbraucher abzuwälzen. Die nächsten Schritte des Unternehmens hängen davon ab, wie sich die Materialpreise im kommenden Jahr entwickeln. Derzeit liegt der Fokus auf selektiven Preisanpassungen – vor allem bei innovativen Produkten.

Quelle