Hektischer Feuerwehr-Freitag: Von Fehlalarmen bis zur Explosion in Iserlohn
Paul MaierHektischer Feuerwehr-Freitag: Von Fehlalarmen bis zur Explosion in Iserlohn
Einsatzkräfte in Iserlohn hatten einen hektischen Freitag mit mehreren Einsätzen in der Region
Die Retter mussten zu verschiedenen Vorfällen ausrücken – von einem Fehlalarm in einer örtlichen Halle bis hin zu einer schweren Explosion in einer Gerberei in Sümmern. Die Feuerwehr bekämpfte Brände, potenzielle Gefahrenlagen und sogar einen irrtümlich ausgelösten Alarm, der durch Routinereinigungsarbeiten verursacht worden war.
Der Tag begann um 10:15 Uhr, als die Feuerwehr Iserlohn zu einem Baum gerufen wurde, der auf eine Straße zu stürzen drohte. Die Einsatzkräfte sicherten die Stelle, bevor sie zum nächsten Einsatz weiterfuhren.
Nur etwas mehr als eine Stunde später, um 11:30 Uhr, löste in der Matthias-Grote-Halle ein Feueralarm aus. Die Feuerwehr rückte zwar schnell an, konnte jedoch keine Gefahr feststellen – es handelte sich um einen Fehlalarm ohne erkennbare Ursache.
Um 13:25 Uhr gingen Meldungen über einen Brand in einer Abgasanlage einer Gerberei im Gewerbegebiet Rombrock in Sümmern ein. Die Feuerwehr Iserlohn und die Löschgruppe Sümmern waren im Einsatz und konnten das Feuer zügig löschen. Nach der Lageberuhigung kehrte das Sümmerner Team zu seiner Wache zurück.
Der schwerwiegendste Vorfall ereignete sich um 16:25 Uhr, als es in derselben Gerberei zu einer Explosion kam. Die Detonation ließ Glasscheiben zersplittern und löste einen Brand aus, der eine Großaktion erforderte. Alle freiwilligen Feuerwehren der Umgebung unterstützten die Iserlohner Kräfte bei der Brandbekämpfung. Sie sicherten einen beschädigten, einsturzgefährdeten Schornstein und richteten eine großflächige Löschoperation ein. Trotz der Schwere des Vorfalls erlitten nur zwei Mitarbeiter leichte Verletzungen.
Schon früher am Tag hatte ein Feueralarm in einem Betrieb an der Stenglingser Weg die Einsatzkräfte auf den Plan gerufen. Doch auch hier stellte sich heraus, dass es sich lediglich um Wasserdampf durch Hochdruckreinigungsarbeiten handelte.
Bis zum Abend waren alle Einsätze ohne größere Schäden abgearbeitet. Die Explosion in der Gerberei führte nur zu leichten Verletzungen, während sich andere Alarmierungen als Fehlmeldungen oder schnell unter Kontrolle gebrachte Situationen herausstellten. Die Feuerwehr bestätigte, dass an keiner der Einsatzstellen weitere Gefahren bestünden.






