Haver & Boecker steigt zum Schlüsselspieler in der Wasserstoffwirtschaft auf
Sebastian SchulteHaver & Boecker steigt zum Schlüsselspieler in der Wasserstoffwirtschaft auf
Haver & Boecker OHG, ein traditionsreiches Unternehmen der Industrietechnik, baut seine Rolle im Wasserstoffsektor weiter aus. Das Familienunternehmen liefert nun spezielle Drahtgewebe für Elektrolyseure sowie Hochdruck-Filterlösungen für Wasserstoffanwendungen. Mit seinen Produkten unterstützt es die wachsende Nachfrage nach skalierbaren Lösungen für grünen Wasserstoff.
Der Stammsitz von Haver & Boecker OHG befindet sich in Oelde, Deutschland. Seit 1887 entwickelt das Unternehmen Industrietechnologien und ist in den Bereichen Drahtweberei und Verfahrenstechnik tätig. Mit über 50 Tochtergesellschaften und 150 Vertretungen weltweit gehören zu seinen Kernprodukten poröse Transportschichten für Elektrolyseure, Membranträger sowie Trägergewebe für Katalysatoren.
Die Produkte des Unternehmens sind nach mehreren Normen zertifiziert, darunter ISO 9001 (Qualitätsmanagement), ISO 14001 (Umweltmanagement), ISO 50001 (Energiemanagement) und DIN EN ISO 3834-2 (Schweißtechnik). Zudem kommen sie im Explosionsschutz und in der Hochdruckfiltration zum Einsatz – mit einer Belastbarkeitsgrenze von bis zu 900 bar.
Als Teil des Reference Factory.H2-Konsortiums trägt Haver & Boecker OHG zur Skalierung der Elektrolyseur-Produktion bei. Zudem wurde das Unternehmen in die „H2 Market Overview“ des Branchendienstes H2News aufgenommen, was seine wachsende Bedeutung in der Wasserstoffwirtschaft unterstreicht.
Die Drahtgewebe von Haver & Boecker OHG kommen mittlerweile in zentralen Wasserstoffanwendungen zum Einsatz – von der Filtration bis hin zu Komponenten für Elektrolyseure. Durch die Beteiligung an der Großserienfertigung und strategische Partnerschaften festigt das Unternehmen seine Position als wichtiger Akteur in der Clean-Energy-Technologie.






