05 May 2026, 20:59

"Grüne Ufer" erstrahlt als magische Bühnenadaption in Jekaterinburgs Privattheater

Ein altes Illustration namens "Die Musik der russischen Revolution" zeigt einen Mann in einem weißen Gewand, der ein Saiteninstrument spielt, und eine Frau in einem wallenden Kleid, die Blumen hält, eingerahmt von einem prunkvollen Rahmen vor einem tiefblauen Nachthimmel mit Sternen.

"Grüne Ufer" erstrahlt als magische Bühnenadaption in Jekaterinburgs Privattheater

Eine neue Bühnenadaption von „Grüne Ufer“ feiert Premiere in Jekaterinburg

In Jekaterinburg hat eine neue Theaterfassung von Gennadi Alexejews gefeiertem Fantasy-Roman „Grüne Ufer“ Premiere gefeiert. Das Stück wird im intim gestalteten Privattheater „Tvary“ aufgeführt und erzählt eine Liebesgeschichte, die sich über Zeit und parallele Welten erstreckt.

Gennadi Alexejew schrieb „Grüne Ufer“, nachdem er auf die Geschichte der Sängerin Anastassija Wjalzewa gestoßen war, die in der vorrevolutionären Ära lebte. Seine Faszination für ihr Leben und ihr unvollendetes künstlerisches Schaffen inspirierte ihn zu einer Erzählung über sich überschneidende Dimensionen. Der Roman, heute ein Meilenstein der Fantasy-Literatur, handelt von einem sowjetischen Dichter der 1980er-Jahre, der eine unerklärliche Verbindung zu einer Romanzen-Sängerin aus der Vergangenheit aufbaut.

Auf der Bühne bewahrt die Inszenierung den beklemmenden Ton der Vorlage und gipfelt in einem tragischen Finale, in dem die Liebenden erst im Tod wieder vereint sind. Schauspieler Oleg Duljenkin liefert eine Darstellung, die an die Intensität Alexejews selbst erinnert. Gleichzeitig übernimmt Jelena Iwanowa neun verschiedene Rollen und wechselt nahtlos zwischen den Figuren, um die vielschichtige Erzählstruktur des Romans widerzuspiegeln.

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Die Produktion bleibt dem Original treu und erkundet das Thema paralleler Existenzformen, wobei Geschichte und Fantasie verschmelzen. Das Publikum im „Tvary“ erlebt das Stück in einem Rahmen, der die emotionale und surreale Atmosphäre noch verstärkt.

Die Premiere markiert die erste Theateradaption von Alexejews Roman. Mit ihrer komplexen Erzählweise und mutigen schauspielerischen Leistungen bietet die Inszenierung eine frische Interpretation des beliebten Werks. „Grüne Ufer“ bleibt weiterhin im „Tvary“ zu sehen und gibt weiteren Zuschauern die Gelegenheit, diese einzigartige Vision von Liebe und Zeit zu erleben.

Quelle