21 April 2026, 02:12

Großübung am Schulzentrum Vogelsang simuliert Chemieunfall mit 30 Verletzten

Metallischer Verbandkasten mit der Aufschrift "Verbandkasten f"ur Gasopfer" vor schwarzem Hintergrund.

Großübung am Schulzentrum Vogelsang simuliert Chemieunfall mit 30 Verletzten

Großübung am Schulzentrum Vogelsang: Einsatzkräfte proben Chemieunfall mit 30 Verletzten

Diese Woche fand am Schulzentrum Vogelsang eine großangelegte Notfallübung statt. Mehrere Hilfsorganisationen sowie Feuerwehr- und Rettungskräfte simulierten gemeinsam einen Chemieunfall mit rund 30 betroffenen Schülerinnen und Schülern. Ziel der Übung war es, die Einsatzabläufe bei einem Großschadensereignis mit zahlreichen Verletzten zu erproben.

Das Szenario begann mit einem simulierten Austritt gefährlicher Stoffe während des Schulbetriebs, woraufhin ein Massenanfall von Verletzten (MANV) ausgerufen wurde. Die Rettungskräfte rückten zügig an und richteten eine Behandlungsstelle 50 (BHP-50) ein, die mindestens 50 Patientinnen und Patienten pro Stunde versorgen kann. Die Einheit war zudem in der Lage, bis zu acht Stunden eigenständig – ohne externe Unterstützung – zu operieren.

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An der Übung beteiligten sich 88 Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), des Malteser Hilfsdienstes, der Johanniter-Unfall-Hilfe und der Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB). Die Teams führten eine systematische Sichtung durch, bei der die Verletzten nach Schweregrad sortiert wurden, bevor sie medizinisch versorgt wurden. Besonders im Fokus standen die Kommunikation und die Abstimmung zwischen den verschiedenen Organisationen, die während der gesamten Übung genau beobachtet wurden.

Die Verantwortlichen lobten im Anschluss die effiziente Zusammenarbeit und die klare Entscheidungsfindung aller Beteiligten. Die Übung bestätigte, dass die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte bei großflächigen Notfällen funktioniert.

Erfolgreich getestet wurden unter anderem die Notfallprotokolle – von der Sichtung der Verletzten bis hin zur Behandlung. Die BHP-50 bewährte sich bei der Bewältigung hoher Patientenzahlen, während die Einsatzkräfte ihre Fähigkeit unterstrichen, auch unter Druck Hand in Hand zu arbeiten. Die Ergebnisse werden nun ausgewertet, um künftige Einsatzpläne weiter zu optimieren.

Quelle