20 March 2026, 20:28

Großrazzia in Rheda-Wiedenbrück: 30 Verstöße bei Lkw-Kontrollen aufgedeckt

Ein Lastwagen mit Waffen, Taschen und anderen Gegenständen, mit einem Reifen auf der rechten Seite.

Großrazzia in Rheda-Wiedenbrück: 30 Verstöße bei Lkw-Kontrollen aufgedeckt

Großrazzia bei Lkw-Kontrollen in Rheda-Wiedenbrück am 19. März 2026

Bei einer großangelegten Lkw-Kontrolle in Rheda-Wiedenbrück sind am 19. März 2026 erhebliche Verstöße aufgedeckt worden. Die Behörden überprüften 58 Fahrzeuge und stellten dabei 30 Vergehen fest, darunter Überladung, unsachgemäß gesicherte Ladung sowie Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten. Im Rahmen der Aktion wurden zudem zwei strafrechtliche Ermittlungsverfahren eingeleitet.

An der großflächigen Kontrolle beteiligten sich mehrere Behörden, darunter die Polizei Gütersloh und das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM). Von den 58 kontrollierten Fahrzeugen waren vier Lkw überladen – einer davon überschritt die zulässige Achslast um 23 Prozent. Zwei weitere Fahrzeuge mussten wegen mangelhafter Ladungssicherung angehalten werden, bis die Mängel behoben waren.

Zudem wurden acht Verstöße gegen die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten dokumentiert, was zu ordnungsrechtlichen Verfahren führte. Sechs Fahrer erhielten vor Ort Bußgelder für ähnliche Vergehen. Darüber hinaus meldete das BALM einen Verstoß gegen das Abfallrecht.

Im Rahmen der Personenkontrollen wurden 13 Personen überprüft, wobei zwei strafrechtliche Ermittlungen wegen illegaler Beschäftigung und Aufenthaltsverstößen eingeleitet wurden. Die Behörden warnten, dass wiederholte Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten für Fahrer mit Bußgeldern zwischen 30 und 500 Euro geahndet werden können. Unternehmen müssen mit Strafen von bis zu 1.500 Euro rechnen. In schweren Fällen drohen sogar strafrechtliche Konsequenzen, die Stilllegung des Fahrzeugs oder EU-weite Sanktionen in Höhe von 1.500 bis 4.500 Euro.

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Die Polizei Gütersloh kündigte an, dass weitere Kontrollen im Güter- und Personentransport folgen werden. Ziel der Maßnahmen sei es, die Verkehrssicherheit durch die Einhaltung der Transportvorschriften zu erhöhen. Die aktuelle Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, Verstöße in der Branche konsequent zu ahnden.

Quelle