25 March 2026, 14:16

Großrazzia im Ruhrgebiet: Festnahmen wegen illegaler Beschäftigung und Steuerbetrugs

Plakat mit der Aufschrift "Operation Double Trouble: US-Geldkurier" zeigt eine Karte der USA, die in zwei Abschnitte unterteilt ist, einen für die Routen der US-Geldkurier und einen für die Standorte der Geldtransporter, mit fetter schwarzer Schrift in einem weißen Rand.

Großrazzia im Ruhrgebiet: Festnahmen wegen illegaler Beschäftigung und Steuerbetrugs

Großrazzia gegen organisierte illegale Beschäftigung und Steuerhinterziehung in Nordrhein-Westfalen

Am 24. März 2026 haben Behörden im Ruhrgebiet eine groß angelegte Razzia gegen einen Logistik-Subunternehmer durchgeführt. Bei der Aktion wurden drei Personen festgenommen, Bargeld, Fahrräder und Beweismaterial beschlagnahmt.

Die Operation wurde von der Zentralen Anlaufstelle zur Verfolgung von Wirtschafts- und Finanzstraftaten (ZeFin NRW) koordiniert. Hundertschaftlich im Einsatz waren Zollbeamte, das Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität (LBF NRW), die Bundespolizei sowie eine Spezialeinheit des Zolls. Insgesamt wurden 37 Durchsuchungsbeschlüsse in Wohn- und Geschäftsräumen im gesamten Ruhrgebiet vollstreckt.

Als Hauptverdächtiger wurde ein 39-Jähriger festgenommen, zusammen mit einem 29-jährigen Mann und einer 26-jährigen Frau – alle auf Grundlage von Haftbefehlen. Dem Subunternehmer wird vorgeworfen, ein organisiertes System betrieben zu haben, in dem Kurierfahrer in bar bezahlt wurden, um Sozialabgaben zu umgehen und Steuern zu hinterziehen.

Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Beamten 174.000 Euro in Bargeld sowie sechs elektrische Lastenräder im Rahmen von Vermögenssicherungsmaßnahmen. Zudem sicherten sie umfangreiches Beweismaterial, darunter Dokumente und digitale Daten, die nun detailliert ausgewertet werden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Ermittler gaben keine weiteren Einzelheiten bekannt, um die laufenden Untersuchungen nicht zu gefährden. Unklar ist bisher, ob auch Unternehmen oder Standorte außerhalb Nordrhein-Westfalens in die Aktion einbezogen wurden.

Im Fokus der Ermittlungen steht ein Logistikunternehmen, dem systematische Schwarzarbeit und Steuerbetrug vorgeworfen wird. Die beschlagnahmten Beweise sollen nun zur Untermauerung der Vorwürfe gegen die Festgenommenen dienen. Weitere Details wurden bis auf Weiteres nicht veröffentlicht.

Quelle