Gladbachs Krise hält an: Trainerwechsel, Verletzungspech und die Suche nach dem ersten Tor
Sebastian SchulteGladbachs Krise hält an: Trainerwechsel, Verletzungspech und die Suche nach dem ersten Tor
Borussia Mönchengladbach trifft am Sonntag auf Bayer Leverkusen – das vierte Bundesliga-Spiel der Saison steht an. Doch der Verein sucht nach drei Spieltagen noch immer vergeblich nach dem ersten Ligator und steht zudem vor tiefgreifenden Veränderungen in Führungsetage und Kader.
Turbulente Woche bei den Fohlen: Cheftrainer Gerardo Seoane wurde in dieser Woche entlassen, sein Posten wird vorläufig von Eugen Polanski übernommen. Gleichzeitig fällt Stürmer Robin Hack, der im Pokalauftakt zwei Treffer erzielte, nach einer Knieoperation wochenlang aus.
Die Tornot der Gladbacher setzt sich auch in der neuen Saison fort. Zwar gelang im DFB-Pokal ein überzeugender Start – Hack traf dort doppelt –, doch in den ersten drei Bundesliga-Partien blieb die Mannschaft ohne eigenen Treffer.
Die Lage spitzte sich weiter zu, als Seoane diese Woche seinen Posten räumen musste. Der ehemalige Mittelfeldspieler Eugen Polanski, nun Interimstrainer, wird das Team am Sonntag gegen Leverkusen führen.
Verletzungspech kommt hinzu: Hack, einer der wenigen Lichtblicke im Pokal, musste sich wegen eines Meniskusrisses im rechten Knie operieren lassen. Sein Ausfall wird mehrere Wochen dauern und hinterlässt eine Lücke im Angriff.
Für das Duell am Sonntag plant Polanski eine umgestellte Startelf. Giovanni Reyna soll auf dem linken Flügel auflaufen, während Kevin Stöger die Rolle des "Zehners" übernehmen wird. Auch Grant Leon-Ranos könnte von Beginn an dabei sein – in der Hoffnung auf das erste Saisontor in der Liga.
Mit neuem Trainer und ohne Schlüsselspieler geht Gladbach in die Partie gegen Leverkusen. Der Druck auf das Interimsteam wächst, da die Torflaute in der Bundesliga anhält. Ein Erfolg gegen die Werkself könnte jedoch wichtigen Schwung für die kommenden Wochen bringen.






