15 April 2026, 06:25

Gewaltexzess nach rechtsextremer Demo: Vier Verletzte in Essen-Kray

Ein Plakat zeigt eine gewalttätige Konfrontation zwischen Randalierern und Miliz in New York City, mit Menschen auf dem Boden, die Waffen halten, Gebäuden im Hintergrund und Rauch, der von ihnen aufsteigt, begleitet von Text, der "New York - Der Kampf zwischen Randalierern und Miliz" lautet.

Gewaltexzess nach rechtsextremer Demo: Vier Verletzte in Essen-Kray

Gewalttätige Auseinandersetzung nach rechtsextremer Kundgebung in Essen-Kray

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Am Freitagabend kam es in Essen-Kray zu einer gewaltsamen Konfrontation, nachdem eine rechtsextreme Versammlung stattgefunden hatte. Vier Menschen erlitten leichte Verletzungen, als ehemalige Teilnehmer der Kundgebung auf einem Bus Gegenprotestierende angriffen. Die Polizei hat inzwischen 19 Tatverdächtige im Zusammenhang mit dem Vorfall ermittelt.

Die Unruhen begannen, als am 8. August in Essen-Kray mehrere Veranstaltungen stattfanden. Nach dem Ende der rechtsextremen Kundgebung stieg eine Gruppe ehemaliger Teilnehmer an der Haltestelle Kiwittstraße in einen Bus. Dort griffen sie Gegenprotestierende mit Schlägen und Tritten an, bevor sie flüchteten.

Die Polizei reagierte umgehend und identifizierte 19 Tatverdächtige – 16 Männer und 3 Frauen – im Alter von 13 bis 45 Jahren. Sieben der Beteiligten sind minderjährig; ihre Eltern oder Erziehungsberechtigten wurden informiert. Die Behörden bestätigten, dass vier Opfer bei dem Angriff leichte Verletzungen erlitten.

Der Essener Polizeipäsident Andreas Stüve verurteilte die Gewalt und betonte, dass rechtsextreme Extremisten in der Stadt nicht geduldet würden. Er lobte die Beamten für ihr schnelles und entschlossenes Handeln. Für Rückfragen steht die Pressestelle der Polizei Essen/Mülheim an der Ruhr unter der Rufnummer +49 201 829 1065 (außerhalb der Dienstzeiten +49 201 829 7230) zur Verfügung.

Die Ermittlungen zu dem Angriff laufen weiter; alle 19 Tatverdächtigen sind nun bekannt. Die Polizei bekräftigte ihr Engagement, solche Vorfälle künftig zu verhindern. Zeugen oder Personen mit weiteren Informationen werden gebeten, sich direkt an die Pressestelle zu wenden.

Quelle