Extremmarsch im Teutoburger Wald: 70 Kilometer ohne Schlaf für die härtesten Reservisten der Bundeswehr

Admin User
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Eine Gruppe von Soldaten in Helmen und mit Gewehren marschiert durch einen dichten Wald mit hohen Bäumen, mit Text am unteren Bildrand.Admin User

Extremmarsch im Teutoburger Wald: 70 Kilometer ohne Schlaf für die härtesten Reservisten der Bundeswehr

Reservisten der Bundeswehrakarriere stellen sich beim extrem anspruchsvollen Durchbruchsmarsch einer 70-Kilometer-Prüfung im Teutoburger Wald

Bei diesem Event, das die Teilnehmer an ihre physischen und psychischen Grenzen bringt, werden nur die leistungsfähigsten Reservisten für die Bundeswehrakarriere ausgewählt. Die Herausforderung erfordert durchgehende Bewegung – ohne Schlaf und bis zu 36 Stunden am Stück.

Der Marsch begann mit einer Schwimmetappe durch den Dortmund-Ems-Kanal, die ohne Neoprenanzug zu bewältigen war. Im Anschluss folgten für die Teams eine Reihe fordernder Aufgaben: Abseilen an einer Felswand, Orientierung im dichten Waldgebiet sowie das Vermeiden einer Entdeckung durch eine Drohne in der Luft.

Auch simulierte Einsätze gehörten zum Programm. Die Teilnehmer mussten verletzte "Opfer" eines Unfalls bergen und eine Fahrzeugkontrolle an einem Checkpoint bestehen. Ein Biathlon erhöhte den Schwierigkeitsgrad zusätzlich – hier waren Ausdauer und Präzision gleichermaßen gefragt.

Der Marsch muss bis Samstag, 23 Uhr, abgeschlossen sein; die Siegerehrung findet am Sonntag statt. Das Alter spielt dabei keine Rolle: Selbst Reservisten Ende 50 nehmen teil. Die Organisatoren betonen, dass es bei der Veranstaltung um mehr als nur körperliche Fitness geht – gemessen werden Motivation, Belastbarkeit und Charakter.

Seit dem Start des Marsches im Jahr 2015 sind die genauen Teilnehmerzahlen nicht offiziell bestätigt. Dennoch zieht die Herausforderung weiterhin hochtrainierte Reservisten an, die ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen wollen.

Der Durchbruchsmarsch endet am Sonntag mit einer feierlichen Siegerehrung. Wer die 70 Kilometer in weniger als 36 Stunden bewältigt, hat außergewöhnliche Ausdauer und Können bewiesen. Die Veranstaltung zählt zu den härtesten Prüfungen für Reservisten der Bundeswehrakarriere.