Endres-Brunnen in Dormagen wird offizieller Heimatblickpunkt mit neuer Gedenkstele
Tim WeberEndres-Brunnen in Dormagen wird offizieller Heimatblickpunkt mit neuer Gedenkstele
Der Endres-Brunnen in Dormagen ist vom Stadtrat offiziell als Heimatblickpunkt anerkannt worden. Die Ehrung würdigt seinen Schöpfer, Werner Endres, dessen künstlerische Vision das einzigartige Design des Brunnens prägte. Erst kürzlich wurde eine neue Stele enthüllt, die an sein Wirken erinnert.
Der Brunnen wurde 2007 an der Ecke Römerstraße und Marktstraße eingeweiht und ist seitdem ein zentraler Treffpunkt in der Stadt. Sein Design spiegelt die Identität Dormagens wider: Das Becken folgt den Stadtgrenzen, während das fließende Wasser den Verlauf des Rheins nachzeichnet. Sechzehn Basaltsäulen – jede steht für einen der Stadtteile – symbolisieren die Einheit der Gemeinde.
Werner Endres, gelernter Ingenieur, trat 1965 bei der Bayer AG in Dormagen ein und engagierte sich später über 40 Jahre lang im Stadtrat. Für sein langjähriges Engagement erhielt er 2004 den Ehrenring der Stadt. Endres verstarb 2022, doch sein Vermächtnis lebt im Brunnen und in den Erinnerungen derer weiter, die ihn kannten.
Bei der jüngsten Feier würdigte Bürgermeister Erik Lierenfeld Endres' lebenslanges Engagement für Dormagen und seine Großzügigkeit, mit der er den Brunnen finanzierte. Seine Witwe, Elisabeth Endres-Michel, sprach von seiner tiefen Verbundenheit mit der Stadt und dankte für die dauerhafte Ehrung. Auch Joshua Endres, der Enkel des Künstlers, nahm sowohl an der ursprünglichen Einweihung als auch an der Enthüllung der neuen Stele teil.
Die Stele steht nun neben dem Brunnen und kennzeichnet ihn als offiziellen Heimatblickpunkt. Der Ort bleibt ein lebendiger Begegnungsraum, der Kunst, Geschichte und Gemeinschaft verbindet. Endres' Vision bleibt ein sichtbarer Teil des städtischen Bildes Dormagens.






