10 April 2026, 20:14

Düren kämpft um seine nördliche Umgehungsstraße – doch der Bund blockiert noch

Straße mit Fahrzeugen, ein "10t-Ladungsbegrenzung"-Schild, eine Wand, Pflanzen, Gras, Bäume, Strommasten mit Drähten, Gebäude im Hintergrund und einen klaren blauen Himmel.

Düren kämpft um seine nördliche Umgehungsstraße – doch der Bund blockiert noch

Die Stadt Düren drängt auf den Bau der nördlichen Umgehungsstraße (B399n), um die Verkehrsbelastung in den westlichen und nördlichen Stadtteilen zu entlasten. Bürgermeister Frank Peter Ullrich betonte die Bedeutung des Projekts sowohl für den lokalen Verkehr als auch für das Wirtschaftswachstum in der Region.

Der Stadtrat verabschiedete kürzlich einen Beschluss zur Unterstützung der Umgehungsstraße und bezeichnete sie als entscheidend, um den Durchgangsverkehr zu verringern und wichtige Gewerbegebiete zu stärken. Dennoch steht noch nicht fest, ob das Vorhaben auf der Liste der Bundesregierung für Straßenbauprojekte verbleibt.

Bürgermeister Ullrich kündigte an, Vertreter des Bundes und des Landes zu einem Runden Tisch ins Rathaus einzuladen. Er warnte, dass Verzögerungen oder eine Absage der Umgehungsstraße die Entwicklung der Region beeinträchtigen würden. Das Projekt, das im Auftrag des Bundes von Straßen.NRW umgesetzt werden soll, erfordert zudem die Zusammenarbeit mit dem Land Nordrhein-Westfalen.

Düren wird sich nun direkt an Bundes- und Landesbehörden wenden, um Klarheit über die Zukunft der Umgehungsstraße zu fordern. Die Stadt besteht darauf, dass Bund, Land und Kommune gemeinsam sicherstellen müssen, dass die Straße wie geplant gebaut wird.

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Die nördliche Umgehungsstraße bleibt für Düren ein zentrales Anliegen – die Stadt erwartet verbindliche Zusagen von den übergeordneten Behörden. Ohne Fortschritte könnte die Rolle des Projekts bei der Verkehrsentlastung und der Stärkung der lokalen Wirtschaft gefährdet sein.

Quelle