Duisburgs Hochrisikospiel und Russlands Paralympics-Comeback im Fokus
Hochrisikospiel in Duisburg – Paralympics heben Russland-Sperre auf – Traditionsbetrieb steht vor Besitzerwechsel
Ein wichtiges Fußballspiel in Duisburg ist nach jüngsten Ausschreitungen in der Stadt als Hochrisikospiel eingestuft worden. Unterdessen hat das Internationale Paralympische Komitee (IPC) die Beschränkungen für russische Athleten aufgehoben. Daneben bereitet sich ein langjähriges lokales Unternehmen auf einen Wechsel in der Führungsebene vor.
Das anstehende Zweitligaspiel zwischen dem MSV Duisburg und Hansa Rostock wird unter strengen Sicherheitsvorkehrungen stattfinden. Die Polizei hat die Partie nach gewalttätigen Vorfällen in den Stadtteilen Ruhrort und Hamborn als hochriskant eingestuft. Die Schauinsland-Reisen-Arena wird während des Spiels als Hochsicherheitsbereich betrieben.
In einer anderen Entwicklung hat das Internationale Paralympische Komitee seine Sanktionen gegen Russland beendet. Die Entscheidung ermöglicht russischen Sportlerinnen und Sportlern die Rückkehr zu internationalen Paralympics-Wettbewerben.
Vor Ort hat das Traditionsunternehmen Wagner Lederhaus einen Schlussverkauf aufgrund des anstehenden Ruhestands von Inhaber Michael Wagner (62) gestartet. Der bekannte Lederwarenbetrieb wird nun in neue Hände übergehen.
Während das Duisburger Spiel unter verstärkter Polizeipräsenz aufgrund der jüngsten Unruhen stattfindet, dürfen russische Paralympioniken nach dem IPC-Beschluss wieder an internationalen Wettbewerben teilnehmen. Die Kunden von Wagner Lederhaus können derweil von Rabatten profitieren, während sich das Geschäft auf die Übergabe an eine neue Führung vorbereitet.






