05 May 2026, 20:34

DBU fördert zwölf bahnbrechende Nachhaltigkeitsprojekte mit 2,9 Millionen Euro

Eine Gruppe von Menschen marschiert eine baumbewachsene Straße entlang und hält ein Banner mit der Aufschrift "Klimakrise ist eine Krise", mit Fahrzeugen und Gebäuden im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

DBU fördert zwölf bahnbrechende Nachhaltigkeitsprojekte mit 2,9 Millionen Euro

Zwölf neue Nachhaltigkeitsprojekte erhalten Förderung von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Die im Jahr 2024 gestartete Initiative stellt 2,9 Millionen Euro für innovative Ideen im Umweltschutz bereit. Die geförderten Vorhaben decken Bereiche wie Verkehrsplanung, Wassermanagement und grüne Energielösungen ab.

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Für das Förderprogramm der DBU gingen 90 Bewerbungen ein, von denen das Kuratorium nur zwölf auswählte. Unter den Antragstellern befanden sich Universitäten, Kommunen, Unternehmen und Bürgerinitiativen. Jedes Projekt setzt auf praktische Lösungsansätze und verbindet diese mit öffentlicher Beteiligung und Bildungsarbeit.

In Köln arbeitet ein Team von fast zwei Dutzend Fachleuten – sogenannte „Change Agents“ – an einem Konzept für die Verkehrswende. Ziel ist es, nachhaltige Mobilitätsalternativen für die Stadt zu entwickeln. Gleichzeitig werden in Leipzig bis zu 120 Bürgerinnen und Bürger die Zukunft von fast 500 Bushaltestellen mit begrünten Dächern bewerten.

Ein weiteres Projekt in der Region Oldenburg bindet Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren in ein nachhaltiges Wassermanagement ein. Die Initiative vermittelt technische Fähigkeiten und fördert gleichzeitig einen verantwortungsvollen Umgang mit Wasser. Allen zwölf Projekten gemeinsam ist der Ansatz, praktisches Handeln mit Bildungsarbeit zu verknüpfen.

Dr. Cornelia Soetbeer, Leiterin der zuständigen DBU-Abteilung, erläuterte, dass die Vorhaben langfristige Veränderungen anstoßen sollen. Die Stiftung hofft, dass die Projekte als Vorbild für andere Regionen dienen und bewährte Praktiken im Bereich Nachhaltigkeit verbreiten. Die geförderten Initiativen werden neue Methoden in den Bereichen Energie, Verkehr und Stadtplanung erproben. Bei Erfolg könnten sie bundesweit übernommen werden. Die DBU erwartet, dass die Projekte das bürgerschaftliche Engagement stärken und eine Kultur der Umweltverantwortung fördern.

Quelle