Chaos in Viersen: Russe ohne Führerschein flüchtet vor Polizei und verletzt Beamten
Nico PetersChaos in Viersen: Russe ohne Führerschein flüchtet vor Polizei und verletzt Beamten
Ein 20-jähriger Russe hat in Viersen für Chaos im Straßenverkehr gesorgt, nachdem er eine rote Ampel überfahren und verbotenerweise gewendet hatte. Später stellte die Polizei fest, dass er ohne Führerschein unterwegs war und möglicherweise unter Drogeneinfluss stand. Der Vorfall führte zu mehreren Ermittlungsverfahren und Verletzungen eines Beamten.
Die Probleme begannen, als Zivilstreifenbeamte den Mann zur Kontrolle anhalten wollten. Statt zu kooperieren, ergriff er die Flucht zu Fuß, kehrte jedoch kurz darauf an den Tatort zurück. Als er erneut angesprochen wurde, verweigerte er die Vorlage seines Ausweises und wurde zunehmend aggressiv.
Die Beamten versuchten, ihn in Handschellen zu legen, doch er wehrte sich heftig. Bei dem Handgemenge wurde ein Ordnungsamtmitarbeiter verletzt. Trotz des Verdachts auf Alkohol- oder Drogenkonsum verweigerte der Mann sowohl einen Alkohol- als auch einen Drogentest.
Er gab zu, keinen Führerschein zu besitzen, bestritt jedoch, selbst gefahren zu sein. Seine Mutter, die Halterin des Fahrzeugs, räumte später ein, ihm das Steuern erlaubt zu haben. Nun muss auch sie sich wegen des Vorwurfs verantworten, einen Fahrer ohne Führerschein ans Steuer gelassen zu haben.
Wie die Behörden bestätigten, war der Mann der Polizei bereits wegen früherer Straftaten bekannt. Die Straßenverkehrsbehörde wird nun entscheiden, ob und wann er in Zukunft einen Führerschein beantragen darf.
Gegen den Mann wird weiterhin wegen Fahrens ohne Führerschein, drogenbezogener Delikte und Widerstands gegen die Staatsgewalt ermittelt. Auch seine Mutter steht wegen ihrer Rolle in dem Vorfall unter Untersuchung. Über den Zustand des verletzten Beamten wurde bisher nichts bekannt, doch das Verfahren wird mit weiteren rechtlichen Schritten fortgeführt.






