CDU in Willich plant Wohnungsbau-Beschleunigung durch digitale Genehmigungen und Schnellverfahren
Paul MaierCDU in Willich plant Wohnungsbau-Beschleunigung durch digitale Genehmigungen und Schnellverfahren
Die CDU-Fraktion in Willich drängt auf eine beschleunigte Wohnraumentwicklung durch neue Maßnahmen. Ihr Plan umfasst digitale Baugenehmigungen ab 2026 sowie ein Schnellverfahren, um Genehmigungsprozesse zu beschleunigen. Ein zentrales Grundstück, das ursprünglich für die Erweiterung eines Friedhofs vorgesehen war, soll nun durch einen städtebaulichen Vertrag für Wohnzwecke genutzt werden.
Im Mittelpunkt der geplanten Änderungen steht ein 18.000 Quadratmeter großes Areal in Willich. Das Gelände, das ursprünglich als Friedhofsfläche ausgewiesen war, wird nun an einen Investor verkauft. Dieser übernimmt die gesamte Planung und Bauausführung, wobei die Verkaufspreise vertraglich gedeckelt werden.
Im Rahmen des Schnellverfahrens strebt die CDU eine Delegation von Entscheidungen und kürzere Bearbeitungsfristen an. Wird innerhalb von drei Monaten keine Entscheidung getroffen, sollen Baugenehmigungen automatisch erteilt werden. Tobias Pascaly, CDU-Vertreter, hat den Rat aufgefordert, diese Maßnahmen zügig umzusetzen.
Die Fraktion besteht zudem darauf, ökologische, gestalterische, technische und energetische Standards für Neubauten zu überprüfen. Ziel ist es, Bezahlbarkeit und Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen und sicherzustellen, dass neuer Wohnraum sowohl kostengünstig als auch umweltfreundlich ist.
Die Vorschläge der CDU zielen darauf ab, den Wohnungsbau in Willich effizienter zu gestalten, ohne dabei Qualitätsstandards zu vernachlässigen. Digitale Genehmigungen und schnellere Verfahren könnten Verzögerungen verringern, während das 18.000 Quadratmeter große Gelände dringend benötigten Wohnraum schaffen würde. Der Plan wartet nun auf weitere Beratungen und eine mögliche Umsetzung durch die lokalen Behörden.






