CDA fordert 38 Cent Kilometerpauschale – und warnt vor autofreien Sonntagen
Sebastian SchulteCDA fordert 38 Cent Kilometerpauschale – und warnt vor autofreien Sonntagen
Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) fordert höhere Kilometerpauschalen für Dienstfahrten mit Privatfahrzeugen. Der Vorsitzende Dennis Radtke schlägt vor, den Satz von 30 Cent auf 38 Cent pro Kilometer anzuheben. Er begründet dies damit, dass die aktuelle Erstattung angesichts gestiegener Kosten nicht mehr zeitgemäß sei.
Radtke kritisierte die Sparmaßnahmen der Regierung im Bereich Kraftstoff, insbesondere die Idee autofreier Sonntage. Solche Vorschläge seien für Pendler unrealistisch, betonte er, und forderte stattdessen konkrete Lösungen. Statt bloßer Appelle zum Verzicht verlangte er wirksamere Schritte – darunter schärfere Wettbewerbsregeln, um die Spritpreise zu senken.
Zudem schlug er ein neues, steuerfreies Mobilitätsgeld vor, das unbürokratisch direkte Entlastung bieten soll. Radtke warnte, dass geopolitische Spannungen die Kraftstoffpreise weiter in die Höhe treiben würden. Eine finanzielle Unterstützung für Autofahrer sei daher unverzichtbar. Der aktuelle Satz von 30 Cent pro Kilometer sei seit über 15 Jahren unverändert geblieben – trotz Inflation und steigender Fahrtkosten.
Die Forderungen der CDA kommen zu einer Zeit, in der viele Beschäftigte unter dem wachsenden finanziellen Druck durch Mobilitätskosten leiden. Radtke betonte, dass gezielte Entlastungen statt symbolischer Gesten diejenigen besser unterstützen würden, die für ihre Arbeit auf ein eigenes Auto angewiesen sind.
Falls der Vorschlag umgesetzt wird, wäre dies die erste Anpassung der Kilometerpauschale seit 2009. Das Vorhaben soll Arbeitnehmern, die auf ihr Fahrzeug für Dienstreisen angewiesen sind, finanziell entlasten. Radtkes Plan umfasst zudem weitere Maßnahmen, um den Anstieg der Spritpreise durch Wettbewerbsreformen und direkte finanzielle Hilfen einzudämmen.






