17 June 2026, 18:58

Bürgerdebatten in Remscheid und Solingen: Politik zum Anfassen und Mitgestalten

SPD diskutiert mit Kevin Kühnert: "Lebendige Politik - Sag deine Meinung. Mach mit. Sag deine Meinung."

Bürgerdebatten in Remscheid und Solingen: Politik zum Anfassen und Mitgestalten

Politische Diskussionsveranstaltungen in Remscheid und Solingen am 13. April

Unter dem Motto „Lebendige Demokratie: Mitreden. Mitgestalten. Mitentscheiden“ fanden am 13. April in Remscheid und Solingen eine Reihe politischer Diskussionsrunden statt. Dabei trafen lokale Bürgerinnen und Bürger mit SPD-Politikern zusammen, um in offenen Debatten über gesellschaftliche Themen zu sprechen. Im Fokus standen die Förderung bürgerlichen Engagements sowie Ideen wie die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre.

Die erste Veranstaltung wurde in der Gründerschmiede, dem Innovationszentrum in Remscheid, abgehalten. Die Teilnehmer diskutierten über Bürgerbeteiligung und die Möglichkeit eines Jugendparlaments, das Anträge in die Kommunalpolitik einbringen könnte. SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hob dies als Beispiel dafür hervor, wie seine Partei ihre Mitglieder stärker einbindet als andere.

In Solingen versammelten sich rund 80 Menschen im Proberaum der AWO Monkeys. Die Gespräche drehten sich um Jugendpolitik, den Atomausstieg, Rentenreformen und die Garantie von Kindergeld. Vertreter der Solinger Jugendhilfe und des Jugendrats wiesen zudem auf chronischen Personalmangel und Finanzierungslücken hin.

Weitere Themen waren Klimaschutz, Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt und die Rolle von Künstlicher Intelligenz in der Politik. Der SPD-Politiker Ingo Schäfer betonte die dringende Notwendigkeit eines Schuldenbefreiungsfonds für überschuldete Kommunen. Später bezeichnete er die Veranstaltungen als Erfolg und lobte ihren dynamischen und bürgerorientierten Ansatz.

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Die Diskussionen boten eine Plattform für den direkten Austausch zwischen Bürgerschaft und Politik. Zentrale Fragen wie Kommunalverschuldung, Jugendbeteiligung und Reformvorhaben wurden aufgegriffen. Die Veranstaltungen waren Teil einer Initiative, um Politik zugänglicher und nahbarer zu gestalten – und stärker auf lokale Anliegen einzugehen.

Quelle