13 March 2026, 18:17

Bundeswehr startet großangelegte Militärübung in Mönchengladbach mit Drohnen und 80 Soldaten

Ein offenes deutsches Militärtagebuch aus dem frühen 20. Jahrhundert, gefüllt mit handgeschriebenem Text und Zahlen.

Bundeswehr startet großangelegte Militärübung in Mönchengladbach mit Drohnen und 80 Soldaten

Großangelegte Militärübung ab diesem Freitag in Mönchengladbach

Ab diesem Freitag findet in Mönchengladbach eine großangelegte Militärübung statt. Die Bundeswehr nutzt für die einwöchigen Manöver das Gelände des ehemaligen Joint Headquarters (JHQ). Anwohner müssen mit lauten Geräuschen rechnen, doch die Behörden bestätigten, dass keine scharfe Munition eingesetzt wird.

An der Übung beteiligen sich rund 80 Soldaten, unterstützt von 25 Fahrzeugen und acht Drohnen. Im Mittelpunkt steht die Erprobung von Kommunikationsabläufen unter nationalen und Bündnisverteidigungsbedingungen. Das 471 Hektar große Areal – etwa so groß wie 660 Fußballfelder – liegt seit der Schließung des JHQ im Jahr 2013 brach.

Das verlassene Gelände ist mit Trainingsaktivitäten vertraut: Spezialeinheiten der Polizei und Katastrophenschutzteams haben dort in der Vergangenheit regelmäßig geübt. Öffentlich zugängliche Aufzeichnungen über militärische oder zivile Übungen der letzten fünf Jahre gibt es jedoch nicht.

Die Behörden versicherten den Anwohnern, dass die zu erwartenden Knallgeräusche während der Übung keine Gefahr darstellen. Es werden ausschließlich Platzpatronen verschossen, um die öffentliche Sicherheit während der gesamten Woche zu gewährleisten.

Die Übung dauert sieben Tage und beginnt am Freitag. Sie markiert die erste bestätigte militärische Nutzung des ehemaligen JHQ-Geländes in den letzten Jahren. Die Bundeswehr gab keine weiteren Details zu den beteiligten Einheiten oder Organisationen bekannt.

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