16 April 2026, 08:15

Bundespolizei stoppt Reisenden mit illegalem Elektroschocker am Flughafen Köln/Bonn

Ein silbergrauer Elektroschocker mit glänzender Metalloberfläche auf einem weißen Tisch.

Bundespolizei stoppt Reisenden mit illegalem Elektroschocker am Flughafen Köln/Bonn

Ein 42-jähriger Reisender wurde am Flughafen Köln/Bonn von der Bundespolizei angehalten, nachdem in seinem aufgegebenen Gepäck ein verbotener Elektroschocker gefunden worden war. Der Vorfall ereignete sich am 11. Juli 2025, als der Mann sich auf den Abflug nach Marokko vorbereitete. Die Behörden beschlagnahmten die Waffe und leiteten ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren ein.

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Der Elektroschocker wurde bei einer routinemäßigen Gepäckkontrolle vor dem Ryanair-Flug FR 2359 des Passagiers nach Agadir entdeckt. Das Gerät verfügte nicht über die vorgeschriebene Prüfplakette des Bundeskriminalamts (BKA) und war somit nach dem Waffengesetz (WaffG) illegal.

Der Mann, ein marokkanischer Staatsbürger, gab gegenüber den Beamten an, den Elektroschocker einem Freund schenken zu wollen, der auf einem Viehbetrieb arbeite. Die Polizei beschlagnahmte die Waffe und leitete ein Strafverfahren nach § 52 Abs. 3 Nr. 1 des Waffengesetzes ein. Nach Abschluss der Überprüfungen durfte der Reisende seine Reise wie geplant fortsetzen.

Der beschlagnahmte Elektroschocker bleibt vorerst in polizeilichem Gewahrsam. Der Fall wird nun nach den deutschen Waffenvorschriften weiter juristisch verfolgt. Das Reiseziel des Passagiers blieb von dem Vorfall unberührt.

Quelle