Bundespolizei nimmt Algerier mit 6.800 Euro im Schuh am Dortmunder Hauptbahnhof fest
Sebastian SchulteBundespolizei nimmt Algerier mit 6.800 Euro im Schuh am Dortmunder Hauptbahnhof fest
Bundespolizisten haben am Dortmunder Hauptbahnhof einen 26-jährigen Algerier vorläufig festgenommen, nachdem sie feststellten, dass er ohne Fahrkarte unterwegs war. Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten zudem einen größeren Bargeldbetrag, der in seinem Schuh versteckt war – was zu weiteren Ermittlungen wegen möglichen Schwarzfahrens und illegalen Aufenthalts führte.
Der Vorfall ereignete sich am 7. August, als der Mann den ICE 100 von Köln nach Dortmund bestieg. Bei einer routinemäßigen Kontrolle stellten die Bundespolizisten fest, dass er kein gültiges Ticket besaß.
Eine anschließende Durchsuchung förderte etwa 6.800 Euro zutage, die unter der Einlegesohle seines rechten Schuhs versteckt waren. Auf Nachfrage konnte der Mann die Herkunft des Geldes nicht erklären und legte keine Belege vor. Die Behörden beschlagnahmten vorsorglich 6.000 Euro und ließen ihm die verbleibenden 800 Euro.
Weitere Überprüfungen ergaben, dass gegen den Mann ein Haftbefehl wegen eines von der Hamburger Ausländerbehörde verhängten Einreiseverbots vorlag. Er wurde daraufhin in die zentrale Polizeigewahrsamszelle in Dortmund überstellt, wo die Ausländerbehörde den Fall übernahm.
Nun läuft ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Beförderungserschleichung und mögliche Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht. Die Polizei hat den Großteil des bei ihm gefundenen Bargelds beschlagnahmt, während die Ausländerbehörde die weiteren rechtlichen Schritte einleitet.






