Brantner fordert Waffenstillstand im Nahen Osten und mehr Ukraine-Hilfe
Paul MaierBrantner fordert Waffenstillstand im Nahen Osten und mehr Ukraine-Hilfe
Die Vorsitzende der Grünen, Franziska Brantner, hat zu entschlossenerem internationalen Handeln auf mehreren Ebenen aufgerufen. Sie forderte einen dauerhaften Waffenstillstand im Nahen Osten und stellte jüngste diplomatische Initiativen mit dem Iran infrage. In ihren Äußerungen ging es zudem um verstärkte Unterstützung für die Ukraine angesichts des anhaltenden Krieges.
Brantner kritisierte Bundeskanzler Friedrich Merz für dessen Lob eines angeblichen diplomatischen Abkommens zwischen Donald Trump und dem Iran. Sie gab zu, dass die genauen Bedingungen der Vereinbarung zwischen Washington und Teheran unklar seien. Gleichzeitig warnte sie, dass das iranische Regime nun eine stärkere Position einnehme als vor dem Krieg.
Mit Blick auf die Ukraine verlangte sie schärfere Sanktionen gegen diejenigen, die den Konflikt anheizen. Zudem setzte sie sich für neue Militärhilfen und direkte finanzielle Unterstützung ein, um den ukrainischen Haushalt zu stabilisieren. Die Grünen begrüßten mögliche neue G7-Hilfspakete für Kiew.
In ihren Stellungnahmen betonte Brantner, dass es auf konkrete Ergebnisse ankomme – nicht auf vage Versprechen. Sie wiederholte, dass jede Hilfe zur Beendigung des Krieges in der Ukraine willkommen sei. Ihre Forderungen spiegeln die grundsätzlichen Prioritäten der Grünen wider: Frieden fördern und Unterstützung leisten. Zu den Vorschlägen gehören Militärhilfe, finanzielle Absicherung und Sanktionen, um Kriegsbefürworter unter Druck zu setzen. Brantners Aussagen unterstreichen die Dringlichkeit, sowohl die Krisen im Nahen Osten als auch in der Ukraine anzugehen.






