25 April 2026, 10:15

Bielefelds Polizei startet Sicherheitskampagne für Radfahrer und E-Scooter-Fahrer

Schilder mit Aufschrift "e-Bike-Fahren nur für Anwohner" mit Verkehrskegeln und anderen Gegenständen daneben, Fahrzeug und Bäume im Hintergrund bei klarem blauem Himmel.

Bielefelds Polizei startet Sicherheitskampagne für Radfahrer und E-Scooter-Fahrer

Bielefelder Polizei startet Kampagne für mehr Sicherheit von Radfahrern und E-Scooter-Nutzern

Die Bielefelder Polizei hat eine neue Initiative gestartet, um die Sicherheit von Radfahrern und E-Scooter-Fahrern zu verbessern. Zwischen 7:00 und 20:00 Uhr werden Beamte vermehrt Kontrollen in der Nähe von Schulen, Kindergärten und Unfallschwerpunkten durchführen. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund eines deutlichen Anstiegs von Unfällen mit besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern.

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Die Aktion unter dem Motto "Sicher.Mobil.Leben – Zwei Räder im Blick" zielt auf riskantes Verhalten von Radfahrern und E-Scooter-Nutzern ab. Die Polizei wird dabei auf die Einhaltung von Sicherheitsabständen, korrektes Abbiegen, vorschriftsmäßige Ausstattung und die allgemeine Befolgung der Verkehrsregeln achten. Ablenkungen wie die Nutzung von Smartphones oder Noise-Cancelling-Kopfhörern wurden als Hauptrisikofaktoren identifiziert, die häufig zu schweren Verletzungen führen.

Im Jahr 2025 machten ungeschützte Verkehrsteilnehmer 51,3 Prozent aller Verkehrsverletzten aus – ein Anstieg um 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Kinder und Jugendliche waren unter den verunglückten Radfahrern überproportional vertreten, während sich die Zahl der E-Scooter-Unfälle um 82,35 Prozent erhöhte, vor allem in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen. Autofahrer nehmen Radfahrer und E-Scooter-Fahrer oft zu spät wahr, was zu schweren Zusammenstößen führt.

Die Kampagne steht im Einklang mit der "Vision Zero", dem langfristigen Ziel, Todesfälle und schwere Verletzungen im Straßenverkehr vollständig zu vermeiden. Durch Aufklärung und die Förderung von gegenseitiger Rücksichtnahme hofft die Polizei, die Unfallzahlen zu senken und die Bedingungen für alle Verkehrsteilnehmer sicherer zu gestalten.

Die Kontrollen finden täglich zu Stoßzeiten statt und konzentrieren sich auf besonders gefährdete Bereiche. Die Behörden betonen, dass sowohl Autofahrer als auch Zweiradnutzer mehr Aufmerksamkeit walten lassen müssen. Ziel der Aktion ist es, Unfälle zu reduzieren und die schwächsten Verkehrsteilnehmer besser zu schützen.

Quelle