Bielefeld bereitet sich auf zwei Großdemonstrationen mit 700 Teilnehmenden vor
Paul MaierBielefeld bereitet sich auf zwei Großdemonstrationen mit 700 Teilnehmenden vor
Polizeipräsidium Bielefeld kündigt Vorbereitungen für zwei Großdemonstrationen in der Innenstadt an
Am 24. Mai 2025 rechnet die Bielefelder Polizei mit zwei größeren Kundgebungen in der Innenstadt. Beide Veranstaltungen – eine Demonstration mit Aufmarsch sowie eine Mahnwache – finden von 11:00 bis 16:00 Uhr statt. Die Behörden erwarten insgesamt rund 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und die Ordnung aufrechtzuerhalten, wird die Polizei mit einem verstärkten Einsatz vor Ort sein.
Bei der ersten Veranstaltung, einer Kundgebung mit anschließendem Marsch, werden etwa 200 Menschen erwartet. Die Organisatoren haben eine Route durch die Innenstadt geplant, wobei die Polizei Straßensperrungen und temporäre Verkehrsregelungen koordiniert. Zwar seien Beeinträchtigungen für den lokalen Verkehr und Anwohner nicht vollständig zu vermeiden, betonten die Behörden, doch werde man alles tun, um die Belastungen so gering wie möglich zu halten.
Parallel dazu findet in der Nähe eine Mahnwache unter dem Motto "Gegen Hass und Hetze in Bielefeld!" statt, zu der etwa 500 Teilnehmende erwartet werden. Die Polizei wird darauf achten, dass beide Veranstaltungen räumlich getrennt und geordnet ablaufen. Trotz der Größe der Kundgebungen kommt es zu keinen Überschneidungen mit den öffentlichen Fanmeilen zum Pokalfinale oder den Feierlichkeiten zum Aufstieg von DSC Arminia Bielefeld.
Oberstes Ziel der Einsatzkräfte ist es, das Recht auf friedliche Versammlung zu schützen. Mit verstärkten Streifen werde die Lage beobachtet, hieß es seitens der Polizei, die davon ausgeht, dass die Demonstrationen ohne Zwischenfälle verlaufen werden. Medienanfragen können an die Pressestelle des Polizeipräsidiums Bielefeld unter [email protected] gerichtet werden.
Zwischen 11:00 und 16:00 Uhr kommt es zu vorübergehenden Änderungen im Verkehrsfluss und bei der Fußgängerführung. Die Behörden versichern, dass alle notwendigen Maßnahmen ergriffen werden, um Teilnehmende, Passanten und den reibungslosen Ablauf beider Veranstaltungen zu sichern. Anwohner und Besucher werden gebeten, während dieses Zeitraums mit möglichen Verzögerungen zu rechnen und ihre Pläne entsprechend anzupassen.






