Betrunkener E-Scooter-Fahrer löst Notbremsung eines Zuges aus und flieht vor Polizei
Nico PetersBetrunkener E-Scooter-Fahrer löst Notbremsung eines Zuges aus und flieht vor Polizei
Ein 39-jähriger Mann aus Iserlohn löste eine Notbremsung eines Zuges aus, nachdem er vor der Polizei mit einem gestohlenen E-Scooter geflohen war. Der Vorfall ereignete sich, als Beamte ihn dabei beobachteten, wie er illegal auf einem Gehweg fuhr, bevor er über Gleisanlagen flüchtete. Verletzt wurde niemand, doch dem Verdächtigen drohen nun mehrere Anklagepunkte.
Die Probleme begannen, als die Polizei den Mann auf dem E-Scooter auf dem Gehweg entlang der Untergrüner Straße entdeckte. Als die Beamten sich näherten, versuchte er zu fliehen – zunächst mit dem Scooter, dann zu Fuß – und überquerte dabei die Gleise. Ein Personenzug musste eine Vollbremsung einleiten, um eine Kollision zu vermeiden; der Lokführer betätigte zuvor die Hupe, bevor der Zug zum Stehen kam.
Später fanden die Beamten den Verdächtigen in einem nahegelegenen Gebüsch versteckt und nahmen ihn fest. Bei einer Durchsuchung wurden offenbar gestohlene Gegenstände sowie Betäubungsmittel in seinem Besitz gefunden. Der von ihm genutzte E-Scooter war erst am Vortag als gestohlen gemeldet worden.
Erste Tests deuteten darauf hin, dass der Mann unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand, als er den Scooter steuerte. Nach der Festnahme konnte der Zug seine Fahrt ohne weitere Verzögerungen fortsetzen.
Dem Beschuldigten werden nun Gefährdung des Bahnverkehrs, Verstöße gegen das Straßenverkehrs- und Betäubungsmittelgesetz sowie Diebstahl vorgeworfen. Der Zug setzte seinen Betrieb kurz nach dem Zwischenfall wieder fort, und es gab keine Verletzten. Die Polizei ermittelt weiterhin wegen der bei dem Mann gefundenen gestohlenen Ware.






