02 April 2026, 18:16

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wählt neue Führung und setzt auf Vielfalt

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße, hält ein Banner mit der Aufschrift "Vielfalt ist eine Tatsache, Inklusion ist eine Wahl", einige tragen Mützen und Schutzbrillen und andere halten zusätzliche Banner, vor einem Hintergrund von Gebäuden, Bäumen, Laternenpfählen und einem klaren blauen Himmel.

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wählt neue Führung und setzt auf Vielfalt

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst und wählt neue Führung

Der Inklusionsbeirat der Stadt Bergisch Gladbach ist auf nunmehr dreizehn Mitglieder angewachsen – zuvor waren es neun – und hat eine neue Führung gewählt. Damit soll die Vielfalt der Stadtbevölkerung besser abgebildet werden. Bei der letzten Sitzung wurden zwei neue Vorsitzende bestimmt, was einen Neuanfang für die Gruppe markiert.

Sämtliche zwölf Beisitzer wurden von lokalen Einrichtungen, Organisationen und Interessenverbänden vorgeschlagen. Ihre Ernennung wurde in der letzten Ratssitzung bestätigt. Erstmals sind nun auch Vertreterinnen und Vertreter mit Lernbehinderungen im Gremium vertreten.

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Die neue Vorsitzende, Katharina Kaul, kommt von der Katholischen Jugendagentur. Als stellvertretende Vorsitzende wurde Uta Vossebrecker von der Max-Bruch-Musikschule der Stadt gewählt. Beide werden den Beirat leiten, während dieser seinen aktualisierten Aktionsplan Inklusion umsetzt.

Der Beirat hat zudem Vertreter in zentrale Ausschüsse des Stadtrats entsandt. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Perspektive von Menschen mit Behinderungen in politischen Entscheidungen berücksichtigt wird. Eine weitere Neuerung ist die verstärkte Nutzung von Leichter Sprache und leicht verständlichen Formulierungen in offiziellen Dokumenten – auch im neuen Aktionsplan.

Der überarbeitete Aktionsplan wird nun dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie dem gesamten Stadtrat zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt.

Der erweiterte Beirat setzt sich für mehr Barrierefreiheit und Repräsentation in der Kommunalpolitik ein. Mit der neuen Führung und dem Aktionsplan soll Inklusion fest in der Stadtpolitik verankert werden. Als nächster Schritt steht die Zustimmung der zuständigen Gremien und des Stadtrats an.

Quelle