Bayern und Leverkusen frustriert: Schiedsrichter-Pannen überschatten 1:1-Remis
Sebastian Schulte"In Leben, kein Schwalbe": Bayern verärgert nach Diaz-Roter Karte - Bayern und Leverkusen frustriert: Schiedsrichter-Pannen überschatten 1:1-Remis
FC Bayern München und Bayer Leverkusen trennen sich 1:1 – Schiedsrichter-Entscheidungen sorgen für Ratlosigkeit
Das 1:1 zwischen dem FC Bayern München und Bayer Leverkusen hinterließ bei Spielern und Betreuern gleichermaßen Fragen zu zentralen Schiedsrichter-Entscheidungen. Umstrittene Urteile, darunter eine fragwürdige Rote Karte und aberkannte Tore, prägten die Partie in der BayArena.
Das Spiel endete für beide Mannschaften in Frustration, wobei Leverkusens Trainer Vincent Kompany die Entscheidungen der Unparteiischen offen infrage stellte.
Die Werkself glaubte, in der 26. Minute durch Jonathan Tah in Führung gegangen zu sein, doch das Tor wurde wegen Handspiels aberkannt. Später, in der 61. Minute, traf es auch Harry Kane: Sein Treffer fiel ebenfalls einem Handspiel-Urteil zum Opfer – zur Bestürzung der Hausherren.
Der umstrittenste Moment ereignete sich in der 84. Minute, als Schiedsrichter Christian Dingert Luis Díaz nach einer zweiten Gelben Karte des Feldes verwies. Weder die Spieler noch das Trainerteam verstanden die Entscheidung, die für Verwirrung im gesamten Stadion sorgte.
Nach Sichtung der Bilder gab Dingert zu, sich bei der zweiten Gelben für Díaz geirrt zu haben. Kompany zeigte sich in seiner Bewertung unmissverständlich: "Niemand im Stadion versteht, warum er vom Platz gestellt wurde. Das ist einfach irre." Die Entscheidung hinterließ bei beiden Teams ein Gefühl der Ungerechtigkeit in einer Partie, die von Schiedsrichterfehlern überschattet wurde.
Das Remis bescherte Bayern und Leverkusen zwar je einen Punkt, doch die Fragen nach der Konsistenz des VAR und der Schiedsrichterleistungen bleiben. Dingerts Eingeständnis nach dem Spiel konnte die Frustration kaum lindern – die entscheidenden Szenen der Partie bleiben von Kontroversen geprägt. Bisher liegt seitens der Bundesliga keine weitere Stellungnahme zu dem Vorfall vor.