Bahnkrise in NRW: Wie Pendler mit Verspätungen und Zugausfällen kämpfen
Paul MaierBahnkrise in NRW: Wie Pendler mit Verspätungen und Zugausfällen kämpfen
Am kommenden Sonntag, dem 25. Mai, strahlt Westpol um 20:15 Uhr auf WDR Fernsehen eine Sondersendung aus. Im Mittelpunkt steht die anhaltende Bahnkrise in Deutschland – mit besonderem Fokus auf das von Problemen geplagte Schienennetz in Nordrhein-Westfalen. Die Sendung lässt sich im Nachhinein auch in der ARD Mediathek abrufen.
Zwei Wochen lang reiste Westpol-Reporter Nicolas Vordonarakis durch die Region, um das Chaos im Regionalverkehr zu dokumentieren. Seine Recherche führte ihn unter anderem auf die RE4-Linie von Aachen nach Düsseldorf, wo Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) mit verärgerten Fahrgästen konfrontiert wurde. Viele Pendler brachten dabei eigene Vorschläge ein, wie sich das System verbessern ließe.
Während der Fahrt besuchte Krischer die Baustelle am Duisburger Hauptbahnhof und fuhr mit dem Rhein-Ruhr-Express. Später kündigte er an, sich auf Bundesebene für die Wiedereinführung einer Regelung für Deutschlandticket-Inhaber einzusetzen. Sollte der Vorstoß Erfolg haben, dürften gestrandete Fahrgäste künftig auf ICE- oder Intercity-Züge ausweichen, wenn ihre Regionalverbindung ausfällt.
Die Westpol Spezial-Ausgabe beleuchtet den Alltagsfrust der Pendler in Nordrhein-Westfalen. Krischers Ankündigung, sich für stärkere Fahrgastrechte einzusetzen, kommt zu einer Zeit, in der Verspätungen und Zugausfälle den Bahnverkehr weiterhin massiv beeinträchtigen. Die Sendung läuft am Sonntag um 20:15 Uhr im WDR Fernsehen und steht anschließend in der ARD Mediathek zum Streamen bereit.






