11 April 2026, 14:18

Bad Salzuflen feiert 125 Jahre Bismarck-Turm mit Fest und Zukunftsplänen

Alte Postkarte mit einer Zeichnung des Bismarck-Denkmals auf der Landeskrone, umgeben von Bäumen und Felsen, mit der Überschrift "Bismarcksäule auf der Landeskrone" unten.

Bad Salzuflen feiert 125 Jahre Bismarck-Turm mit Fest und Zukunftsplänen

Bad Salzuflen feiert 125-jähriges Jubiläum des Bismarck-Turms mit einem Festwochenende

Mit einem Volkslauf und einem "Tag des offenen Denkmals" hat Bad Salzuflen das 125-jährige Bestehen seines Bismarck-Turms gefeiert. Die Veranstaltungen lenkten die Aufmerksamkeit auf das historische Wahrzeichen der Stadt. Nun laufen Pläne, den Standort für Besucher noch attraktiver zu gestalten.

Die Feierlichkeiten wurden vom Wüsten Kulturkreis und dem örtlichen Heimat- und Verschönerungsverein organisiert. Ihr Engagement unterstrich die langjährige Bedeutung des Turms für die Gemeinschaft.

Im Rahmen der Veranstaltung kündigte Bürgermeister Dirk Tolkemitt eine finanzielle Förderung für das Gelände an. Die Bezirksregierung Detmold bewilligte im Rahmen des LEADER-Programms 65.000 Euro, sodass sich die Gesamtinvestitionen auf rund 100.000 Euro belaufen. Die Mittel fließen in die Neugestaltung der Umgebung und die Verbesserung der Zugänglichkeit.

Tolkemitt dankte den lokalen Vereinen für ihr Engagement und sicherte die weitere Zusammenarbeit zu. Zudem skizzierte er geplante Maßnahmen, darunter bessere Fußwege, Fahrradständer und gestaltete Sitzbereiche. Infotafeln sollen künftig Besuchern die Geschichte des Turms näherbringen.

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Der Heimat- und Verschönerungsverein wird regelmäßig Führungen anbieten. Darüber hinaus versprach der Bürgermeister eine naturnahe Umgestaltung, die sowohl den Turm als auch den umliegenden Wald berücksichtigt.

Die Förderung und die geplanten Verbesserungen sollen den Bismarck-Turm zu einem noch zugänglicheren Ausflugsziel machen. Mit modernisierten Einrichtungen und Führungen könnte die Sehenswürdigkeit künftig mehr Touristen anziehen – ohne dabei ihren natürlichen und historischen Charakter zu verlieren.

Quelle