10 April 2026, 12:18

Bad Salzuflen bekämpft Mikroplastik mit neuer Regenwasseranlage an der Heerser Mühle

Großes industrielles Wasseraufbereitungsanlage mit ausgedehnten Rohrleitungen, Ventilen, Maschinen, Geländern, vor Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Bad Salzuflen bekämpft Mikroplastik mit neuer Regenwasseranlage an der Heerser Mühle

Bad Salzuflen baut neue Anlage zur Regenwasserbehandlung – gegen Mikroplastik und Schwermetalle

In Bad Salzuflen entsteht eine moderne Regenwasserbehandlungsanlage, um die Belastung durch Mikroplastik und Schwermetalle zu verringern. Die Anlage an der Heerser Mühle soll kontaminiertes Oberflächenwasser filtern, bevor es in den Brökerbach geleitet wird. Die Bauarbeiten beginnen im Oktober 2022 und sollen bis März 2023 abgeschlossen sein.

Die neue Anlage wird das Regenwasser aus der Kingspan-Straße, Teilen der Oerlinghauser Straße sowie angrenzenden Grundstücken im Gewerbegebiet Im Weingarten aufbereiten. Ihr System ist darauf ausgelegt, Kunststoffpartikel, giftige Metalle und andere Schadstoffe zurückzuhalten – und so zu verhindern, dass sie in den Wasserkreislauf gelangen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Für die Bauphase muss die Heerser Mühle für etwa acht Wochen voll gesperrt werden. Rettungsdienste und Einsatzkräfte bleiben jedoch über eine temporäre Zufahrt erreichbar. Nach Abschluss der Arbeiten werden alle im Zuge des Projekts gefällten Bäume gemäß den Vorgaben der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Lippe ersetzt.

Bei Fragen zum Vorhaben können sich Anwohner an das Tiefbauamt der Stadt Bad Salzuflen wenden – Stichwort "Regenklärbecken im Weingarten".

Sobald die Anlage in Betrieb geht, wird sie dazu beitragen, die Verschmutzung lokaler Gewässer zu reduzieren, indem sie Mikroplastik und Schwermetalle herausfiltert. Das gereinigte Wasser fließt anschließend sicher in den Brökerbach und unterstützt so die Wasserqualität in der Region.

Quelle