BAB-Hilfe: Wie Auszubildende in Dortmund ihre Miete und Lebenshaltungskosten stemmen
Nico PetersBAB-Hilfe: Wie Auszubildende in Dortmund ihre Miete und Lebenshaltungskosten stemmen
Viele Auszubildende in Deutschland kämpfen damit, ihre Lebenshaltungskosten zu decken – besonders dann, wenn sie eine eigene Wohnung haben. Die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) der Bundesagentur für Arbeit bietet finanzielle Unterstützung für diejenigen, die Anspruch darauf haben. Nun lenkt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) die Aufmerksamkeit auf ihre Bedeutung für junge Menschen in der Ausbildung.
Im Jahr 2023 erhielten bundesweit rund 58.000 Auszubildende die BAB. Die Beihilfe stockt das Ausbildungsgehalt auf und hilft so bei Miete, Lebensmitteln und anderen Ausgaben. Anspruchsberechtigt sind Auszubildende ab 18 Jahren sowie Verheiratete, in einer Partnerschaft Lebende oder solche mit Kindern – vorausgesetzt, sie wohnen nicht mehr bei ihren Eltern.
In Dortmund gibt es derzeit etwa 12.100 Auszubildende, darunter 208 im Baugewerbe. Für viele, insbesondere diejenigen mit eigener Wohnung, reicht das Gehalt allein nicht zum Leben. Die Bundesagentur für Arbeit stellt einen Online-BAB-Rechner zur Verfügung, mit dem sich die Anspruchsberechtigung schnell prüfen lässt: www.babrechner.arbeitsagentur.de.
Weitere Informationen zur Beantragung der BAB finden sich auf der offiziellen Website der Agentur unter: www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung/berufsausbildungsbeihilfe-bab.
Das BAB-Programm soll die finanzielle Belastung für Auszubildende mindern, die zusätzliche Unterstützung benötigen. Da Tausende in Dortmund und darüber hinaus darauf angewiesen sind, spielt die Beihilfe eine zentrale Rolle dabei, jungen Menschen die erfolgreiche Absolvierung ihrer Ausbildung zu ermöglichen. Anspruchsberechtigte können den Antrag über die Online-Tools der Bundesagentur für Arbeit stellen.






