07 May 2026, 16:30

Anschlag auf ICE-Zug in NRW löst Debatte über Bahn-Sicherheit aus

Schwarz-weißes Foto eines Zuges mit der Aufschrift "Defense Special", der auf den Gleisen geparkt ist, mit zwei Fahnen links und einer Decke oben.

Anschlag auf ICE-Zug in NRW löst Debatte über Bahn-Sicherheit aus

Anschlag auf ICE-Zug in Nordrhein-Westfalen: Forderungen nach schärferen Sicherheitsmaßnahmen

Ein Mann hat am Donnerstag in Nordrhein-Westfalen Sprengkörper in einem ICE-Zug gezündet. Bei dem Anschlag wurden mindestens zwölf Menschen leicht verletzt. Nun werden die Rufe nach strengeren Sicherheitsvorkehrungen in Zügen und auf Bahnhöfen immer lauter.

Das Ereignis hat dringende Forderungen nach Veränderungen ausgelöst. Stephan Stracke, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, warnte, dass Bahnfahren zunehmend als Bedrohung wahrgenommen werde. Die aktuelle Situation bezeichnete er als untragbar und forderte sofortiges Handeln.

Bereits im Januar hatte die Deutsche Bahn einen Notfallplan zur Verbesserung von Sicherheit und Sauberkeit auf Bahnhöfen eingeführt. Dazu gehörten mehr Sicherheitsstreifen und ein Ausbau der Videoüberwachung. Doch Stracke ist überzeugt, dass weitere Schritte nötig sind.

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Er schlug strengere Zugangskontrollen vor, darunter Sicherheitschecks vor dem Betreten von Hochgeschwindigkeitszügen. Nur Fahrgäste mit gültigem Ticket sollten künftig auf die Bahnsteige gelangen dürfen. Sein Plan sieht vor, zunächst an Großbahnhöfen mit hoher Kriminalitätsrate zu beginnen.

Stracke betonte, wie wichtig der Schutz von Bahnmitarbeitern und Reisenden sei. Ohne entschlossenere Maßnahmen, so seine Argumentation, werde sich das Risiko weiter erhöhen.

Der Anschlag auf den ICE-Zug hat den Druck auf bessere Sicherheitsvorkehrungen weiter verstärkt. Zu Strackes Vorschlägen gehören gestaffelte Zugangsbeschränkungen und verschärfte Kontrollen. Sollten diese Änderungen umgesetzt werden, könnten sie den Zugang zu Bahnhöfen und das Einsteigen in Züge künftig grundlegend verändern.

Quelle