17 April 2026, 08:15

Alfred-Fischer-Halle in Hamm wird wieder zum Kulturort – Geflüchteten-Unterkunft schließt

Grundriss eines Gebäudelayouts mit detaillierten Raumplänen, einschließlich eines Blocks für obdachlose Asylsuchende, begleitet von textuellen Beschreibungen auf dem Papier.

Alfred-Fischer-Halle in Hamm wird wieder zum Kulturort – Geflüchteten-Unterkunft schließt

Die Alfred-Fischer-Halle in Hamm-Heessen wird zum 1. Oktober ihre Funktion als vorübergehende Unterkunft für Geflüchtete beenden. Die Bezirksregierung Arnsberg gab die Schließung bekannt, da der Mietvertrag für die Einrichtung Ende September ausläuft. Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen, um das Gebäude wieder seinem ursprünglichen Zweck als Kultur- und Veranstaltungsort zuzuführen.

Die Halle war Ende 2023 als Notunterkunft eröffnet worden und bot rund 150 Menschen eine vorübergehende Bleibe. Im Rahmen einer Vereinbarung mit dem Land Nordrhein-Westfalen erhielt Hamm in dieser Zeit keine zusätzlichen Zuweisungen von Geflüchteten. Die Stadt nimmt seit etwa zwei Jahren keine Neuankömmlinge mehr auf.

Sobald die Bewohner in andere Einrichtungen im Land umgesiedelt sind, werden in der Halle Rückbauarbeiten, die Lagerung von Equipment und Renovierungen vorgenommen. Die Behörden gehen davon aus, dass der Umbau zurück in einen Veranstaltungsort innerhalb von 72 Stunden abgeschlossen werden kann. Mit einer Kapazität von bis zu 400 Personen soll die Location unmittelbar nach Abschluss der Arbeiten wieder für kulturelle und öffentliche Veranstaltungen geöffnet werden.

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Die Schließung beendet die vorübergehende Nutzung der Halle als Unterkunft. Alle ehemaligen Bewohner werden in alternative Unterkünfte in Nordrhein-Westfalen verlegt. Die Stadt bereitet nun die Rückkehr des Standorts zu seiner ursprünglichen Bestimmung vor, damit dort in naher Zukunft wieder Veranstaltungen stattfinden können.

Quelle