18. März: Wie Bürgerbündnisse in NRW die Demokratie neu beleben
18. März – ein besonderes Datum in der demokratischen Geschichte Deutschlands
Der 18. März markiert prägende Momente der deutschen Demokratiegeschichte – in den Jahren 1793, 1848 und 1990. Nun setzen lokale Gemeinschaften neue Impulse, um das bürgerliche Engagement zu stärken. In Langenfeld und Kempen organisieren Bürgerbündnisse Veranstaltungen, um demokratische Werte zu feiern und zu verteidigen.
Das Bündnis "Wir für Demokratie" in Langenfeld sorgte für Schlagzeilen, als es innerhalb von nur zwei Wochen eine Großdemo für die Demokratie auf die Beine stellte. Über 4.000 Menschen folgten dem Aufruf – ein deutliches Zeichen der Solidarität. Professor Klaus Peter Hufer lobte später den zivilgesellschaftlichen Mut und die Entschlossenheit der Initiative.
Mittlerweile vereint das Bündnis 61 Partner und veranstaltet regelmäßig Formate, die Bürger:innen einbinden sollen. Eva Kirbisch, eine der Aktiven, betont: "Demokratie muss auch Spaß machen, um Menschen wirklich zu erreichen." Beim nächsten "World Café" gibt es in lockerer Atmosphäre Raum für Gespräche und kreative Lösungsansätze.
In Kempen gründete sich im Frühjahr 2021 das Bündnis "Demokratie – Jetzt!" mit acht Initiator:innen. Kürzlich kamen über 100 Bürger:innen zusammen, um über den Schutz des demokratischen Systems zu diskutieren. Geplant ist zudem die Ausstellung "Die Mütter des Grundgesetzes", die am 6. Mai um 16 Uhr im Rathaus am Buttermarkt eröffnet wird.
Beide Initiativen setzen auf Bürgerbeteiligung – durch Ausstellungen, Diskussionsrunden und große Versammlungen. Die Veranstaltungen spiegeln eine wachsende Bewegung wider, die Demokratie lebendig und inklusiv halten will. Ob es bundesweit ähnliche Projekte gibt und in welchem Umfang, bleibt unklar, da es keine offiziellen Zahlen gibt.






